In dem Namen der Band versteckt sich schon das was ich höre wenn ich der Musik
gespannt und relaxt lausche. EARWAVE. Nein kein “T” vergessen… eine wohlig weiche “Ohren-Welle” schwappt leise, rauschend im Spiel der Melancholie über mein Gesicht, in mein Ohr und erzeugt wirklich fast eine TEARWAVE in meinen Augen. Der federweiche Gesang der Jenn Manganiello gleicht einer Reise mit unbekannten Zielen. TEARWAVE lassen mit ihrem gleichnamigen Album SLOWDIVE, LUSH oder zum Beispiel RIDE ROSE wieder auferstehen. Die Band die amerikas verschneitester und deprissivster Stadt beheimatet ist, nämlich in Buffalo im Staate New York, fabriziert grossartigen Shoegaze/Dream-Pop. Amerikanische und europäische
Shoegaze und Darkwave Messageboards und Blogs sind voll mit TEARWAVE seit sich die Band, im späten Jahr 2006, bei Myspace vorstellte.
Released: 2007 | Projekt
http://www.myspace.com/tearwave
http://www.garageband.com/tearwave
http://www.purevolume.com/tearwave
http://www.vampirefreaks.com/tearwave
Weltliga Gitarrenwave-Gothic-Rock mit Shoegazeelementen vermischt präsentie(t)ren WELTSCHMERZ auf ihrem 2001-er Album “Capitale De La Douleur”. Schon Track Nummer eins mit zehn Minuten Spielzeit läßt mich die Augen schliessen und an die Zeit denken in der “Old-School-Gothic” noch nicht “Old” war. Es ist wirklich ein Jammer das WELTSCHMERZ nicht mehr unter uns weilen. Zumindest nicht als EINE Band. Wenn man das Backcover betrachtet wird man schon geschockt. NUR ACHT SONGS!!!??? Aber wenn man dann betrachtet das auch Track Nummer zwei mit sieben Minuten und Nummer drei mit acht Minuten zu Buche schlägt, wird man schon getröstet. Alle acht Songs sind soooooo traurig und dennoch soooooo kraftvoll. Ebenfalls als äusserst putzig einzustufen ist, das die Italiener von WELTSCHMERZ einen deutschen Bandnamen auserkoren haben. Die Stime klingt ein wenig wie die des Andrew Eldritch von den SISTERS OF MERCY. Nicht enden wollende Goth-Rock-Balladen die definitiv in jedem Gothic CD-Schrank stehen müssen! Zusammenfassend sage ich die Mucke klingt wie SISTERS OF MERCY und SLOWDIVE in einen Würfelbecher gestopft, geschüttelt und wieder rausgelassen. PERFEKT!!!
Wo das kurze Intro noch nicht ganz zu wissen scheint, wo es hingehört,
Mit Dark-Wave von seiner schönsten Seite präsentieren sich VIOLET TEARS aus Italien. “Breeze of Solitude”, so der Name des 2007-er Longplayers, ist ein Traum von einem Album. Gitarren-Wave wie er sein soll. Dunkel, melancholisch, traurig, sehsuchtsvoll klagend. Carmen De Rosas Stimme erinnert mich sehr stark an die ganz frühe Lisa Gerrard aus der Zeit der Ursprungs-Dead Can Dance. Hier bekommt der Dark-Waver noch alles was sein Herz begehrt. Piano, Synth-Pads, Streicher, Curelastige Gitarren und female Vocals. Was will man mehr?… Von mir bekommt “Breeze of Solitude” mit den neun Tracks und der Laufzeit von fünfundvierzig Minuten jedenfalls die Bestnote. Also nix wie auf Myspace und unbedingt reinhören!!!
Eile mit Weile heisst es auf dem gerade erschienenen zweiten Longplayer der düsteren Italiener von NERONOIA. Auf leisen, aber bestimmten, Sohlen schleichen sich die fünf Jungs durch ihren neuen Zehn-Tracker. “Il Rumore Delle Cose” macht da weiter wo der 2006-er Vörganger “Un Mondo In Me” aufgehört hat. Auch das putzige Konzept der Titelvergabe hat sich wiedergefunden. Diesmal heissen sie XI, XII, XIII, XIV, XV, XVI, XVII, XVIII, XIX und XX. Schwerer, dunkler, gitarrenlastiger Dark-Wave-Sound mit der typischen itlaienischen Rauchstimme und den Goth-sei-dank für mich unverständlichen italienischen Texten schlängeln sich melancholisch, romantisch durch die vierzig Minuten. Auch Album Nummer zwei von NERONOIA lädt wieder zum Relaxen und Kuscheln ein.
Da sag nochmal einer ich mag Elektronic-Styles nicht ;o) CYCLOTIMIA klingt nach, mit neuen Rythmuselementen aufgefrischter, “Musik aus Zeit und Raum”, von Altmeister Jean-Michel Jarre vermischt mit traurigen, klassischen Elementen wie zum Beispiel Streichern und Bläsern. Durch die zügig angelegten Breakbeatartigen Rythmen absolut dikothekentauglich und dennoch hübsch verpacktes Beiwerk zum Autofahren oder entspanntem Chillen. Aber auch für die Leute die auf richtig wirres Zeug stehen gibts ein paar Häppchen. Merkwürdiges Gestampfe, schräge Samples,
Auf der Crawling Tunes Compilation im letzten Heft noch mit einem Track vertreten, ist nun das komplette Album, beim polnischen Label Rage In Eden, erschienen. Neoklassik, im Stil der ganz Grossen, verfeinert mit dem operesken Gesang der Alexandra Damian. Das rumänische Projekt um George D. Stanciulescu arbeitete zwischen 2005 und 2006 an der Musik. 2006 stiegt Sopranistin Alexandra Damian dem Projekt bei und vollendete die zuvor rein instrumentalen Klassikwerke Stanciulescus zu einer Einheit aus Musik und Gesang. Im Falle das es dort draussen noch Filmemacher gibt die dringend einen Soundtrack für ihr Werk suchen, finden hier sicher den richtigen Ansprechpartner. Fazit: Richtig schwere Kost. Stimmungsmusik für die man WIRKLICH in Stimmung sein sollte.
Für all Jene unter euch die DEAD CAN DANCE lieben oder zumindest schätzen,
Das italienische Label ARK-Records meldet sich zurück mit einem
OK, ganz nachvollziehen kann ich den angeprisenen Bezug zur Revue der Weltkriegsvorjahre nicht oder zumindest nur teilweise. Einige der Songs klingen schon nach Revueartigen. Aber nun auch nicht anders als die in heutigen Revuerepertoires. Dennoch, das Album des Masterminds von BLACK TAPE FOR A BLUE GIRL und seiner weiblichen Begleitung namens Nicki Jaine versteht in kuscheligen Kaminfeuernächten zu überzeugen. Ruhiges und energiegeladenes Piano wechseln sich ab und werden von Streichern, Schlagwerk (zur richtigen Zeit) und heimlichem Gebimmel umsponnen. Auch Gitarre und Orgel dürfen natürlich nicht fehlen. Also Ofen an, Cognac (oder auch ein wohl temperiertes Weinchen) raus und gelauscht und entspannt.